Gesellschaft für bedrohte Völker
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 HUMANITÄRE INITIATIVEN 

  
Elf Jahre nach dem Ende des Kosovo – Krieges (1999) bleibt die sozio-ökonomische Situation der Roma katastrophal. Die Arbeitslosigkeit der Roma liegt bei 93%. Im Alltag sind sie nach wie vor einer ständigen Diskriminierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgesetzt. Nach der Zerstörung von 70 von 75 ihrer Dörfer und Stadtteile leben sie in Bretterverschlägen und Barracken in erbärmlichen Verhältnissen und tiefer Armut.

„Weg aus dem Elend – Eine Ziege für ein neues Leben"
Unter diesem Titel haben der Fond für Roma-Integration (RIF) und die Roma-Organisation für Migrationsangelegenheiten (ROMA) eine humanitäre Aktion ins Leben gerufen, durch die 430 Roma-Familien ohne Einkommen mit insgesamt 430 Ziegen versorgt werden sollen.

  
In der Pine Ridge Reservation leben 26.000 Oglala-Lakota auf einer Fläche von ca. 11.000 km². Die Region zählt zu einer der ärmsten der USA. Viele Lakota besitzen zwar Land, doch fehlt ihnen aufgrund der weit verbreiteten Armut meist das nötige Startkapital, um dieses selbst bewirtschaften und somit für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. Derzeit sind über 60 Prozent des in Lakota Besitz befindlichen Landes durch das BIA zu weit unter den üblichen Marktpreisen liegenden Konditionen an weiße Farmer verpachtet. Diese Farmer betreiben meist extensive Rinderzucht, die zur Überweidung und Zerstörung des biologischen Gleichgewichts auf den Weidegebieten führt.
Spendengelder für Heizmaterial für die Lakota-Sioux in Süd Dakota (USA)
Das Winterprojekt von Andrea Cox

  
Die Lakota-Indianer in der Pine Ridge Reservation sind äußerst arm und aufgrund ihrer schlecht isolierten Unterkünfte der Kälte des Winters (in Pine Ridge werden Temperaturen von minus 20 Grad Celsius und darunter erreicht) besonders ausgesetzt. Deshalb sammelt Andrea Cox Spendengelder, die es den Lakota ermöglichen, ausreichend Heizmaterial zu kaufen, um den Winter zu überleben.
Soforthilfe für die Not leidende Zivilbevölkerung im Süden Thailands
Flutopfern in Patani wirksam helfen

  

Schwere Regenfälle haben im Süden Thailands tausende Felder überschwemmt, Viele Dörfer wurden überflutet und von der Umgebung abgeschnitten. Patani wurde zum Katastrophengebiet erklärt, doch die Hilfe kommt nur spärlich in der Region an und oft nicht der Not leidenden Zivilbevölkerung zugute.
Die "Lebende Grenze" – das Projekt Sisa Ñampi
Sarayaku – eine kleine Gemeinschaft im Widerstand gegen die Ölkonzerne

  

Um sich vor dem Eindringen der Ölkonzerne zu schützen und um darauf aufmerksam zu machen, dass die Zerstörung des Waldes auch einen Lebensraum für Menschen mit einer einzigartigen Kultur vernichtet, hat Sarayaku das Projekt "Sisa Ñampi" begonnen. Rund um sein Stammesgebiet pflanzt Sarayaku bunt blühende Obst- und Medizinbäume an.

Baumpatenschaft

Seit vielen Jahren unterstützt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Gemeinschaft dabei. Auch Sie können helfen, indem Sie eine Baumpatenschaft übernehmen. So zeigt die lebende Grenze aus Bäumen auch symbolisch, dass Menschen aus der ganzen Welt Sarayaku bei der Erhaltung seines Regenwaldgebietes und seiner Lebensweise unterstützen
Das Solarkocher Projekt
Frauen in Darfur wirksam schützen

  

Gemeinsam mit sudanesischen Partnern setzen wir uns für einen besseren Schutz von Flüchtlingsfrauen in Darfur ein. Schon mit 20 Euro können die Frauen wirksam vor Gewalt geschützt werden. Denn soviel kostet ein Solarkocher und eine Schulung in diesem auch die Umwelt schonenden Kochen. Mit Solarkochern können Frauen zumindest alle bei Tageslicht zuzubereitenden Mahlzeiten vorbereiten, ohne auf die gefährliche Suche nach Feuerholz gehen zu müssen.
"Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi” Inc. (To bring back the horse and the child)
Das "Pferdeprojekt" Lakota Horsemanship Organisation

  Die Kinder beim Reiten im Reservat. Foto A. Cox

Die Pine Ridge Reservation ist mit rund 13.000 qkm die zweitgrößte Reservation und zugleich eines der ärmsten Gebiete der USA. Hier im Südwesten des Bundesstaates Süd Dakota ist die Heimat der ca. 26.000 Oglala Lakota (Sioux) Indianer. Ihre Lebensbedingungen lassen sich durchaus mit der Situation in einem "Dritte-Welt-Land" vergleichen. Die Arbeitslosigkeit liegt (Saison bedingt) zwischen 75 und 85 %.
Für unsere Menschenrechtsarbeit in Bosnien-Herzegowina
Paten gesucht !

  Die Srebrenica-Rückkehrer-Familien brauchen Ihre Hilfe!
Für einen gerechten Frieden in Bosnien
Der Weg zu einem friedlichen Zusammenleben aller Volksgruppen in Bosnien-Herzegowina ist nach den Gräueltaten in Konzentrationslagern, nach den Pogromen, Massenvergewaltigungen und –vertreibungen mühsam und lang. Die Überlebenden dieses Völkermordes 1992-1995 mitten im modernen Europa brauchen Unterstützung, um einen gerechten Frieden in ihrem vom Krieg gezeichneten Land aufzubauen.

Werden Sie Pate!

Die Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat schon viel bewirkt und konkrete Schritte zur Versöhnung eingeleitet. Wir können jedoch nicht damit rechnen, dass die Initiativen unserer Büros in Sarajevo und Srebrenica bald mit Spenden der verarmten bosnischen Bevölkerung finanziert werden.

  

Seit 25 Jahren wird auf dem Territorium der Timbasha-Shoshone in Nevada/USA ein riesiges Atommüllendlager gebaut, dass den gesamten zur Zeit anfallenden Atommüll der USA aufnehmen soll. Seit Jahren kämpfen die Indianer gegen das Endlager, denn es wird in ihrem heiligen Yucca Mountain gebaut. Kurz nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar 2009 gab US-Präsident Barack Obama bekannt, dass die US- Regierung die staatliche Unterstützung für den weiteren Ausbau des Atommüllendendlagers in Yucca Mountain, einstellen würde. Dennoch läuft das Genehmigungsverfahren weiter. Die einzige Chance der Timbasha-Shoshone ist es, ihre Argumente gegen die Inbetriebnahme des Endlagers, in verschiedenen Anhörungsverfahren einzubringen. Für die Organisation des Protestes benötigen die Indianer bis Ende Mai 2011 den Betrag von 1.450 Euro. Hiermit sollen die Grundkosten ihres Büros (Strom, Telefon etc) gedeckt werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, den Widerstand der Timbisha-Shoshone zu unterstützen
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 ERFOLGREICHE INITIATIVEN 
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Perspektive für die "Menschen der Meere"
Es ist vollbracht. Die Seenomaden haben wieder Boote. Die GfbV finanzierte mit den Spendengeldern für 24 von 27 betroffenen Familien je ein neues Boot mit starkem Außenbordmotor und neue Fischernetze.
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Endlich wieder aufs Meer
Nach der Fertigstellung der Boote können die Seenomaden wieder hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
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Krankenstation in Venezuela aufgebaut!
Die neu aufgebaute Krankenstation in Venezuela findet großen Anklang.

Die inzwischen dritte GfbV-Krankenstation (zwei in Brasilien, eine in Venezuela) für die in diesen Gebieten lebenden Yanomami konnte unter der Leitung von Christina Haverkamp fertiggestellt werden. An allen drei Krankenstationen haben die Yanomami tatkräftig mitgebaut.
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Yanomami baut mit
Selbst die Kleinsten wollten unbedingt mit anpacken.
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